10. Mai 2012
Ich war die Tage am Kap Arkona auf Rügen, wo mir diese Beschilderung auffiel. Interessant ist hier der Zusatz “Radfahrer absteigen”. Es wäre sicher zu einfach gewesen, das Schild 240 der StVO (“gemeinsamer Fuß- und Radweg”) einfach durch das Schild 239 der StVO (“Fußgänger”) zu ersetzen, welches das für Radfahrer vorgeschriebene Absteigen impliziert hätte. Aber ein standardisiertes Vorschriftszeichen ohne ein typografisches Zusatzschild… nein, das sähe sicher zu schlicht aus.
Nebenbei: Diese literarische Herausforderung schien ohnehin die meisten Radfahrer zu überfordern, da nun wirklich niemand von seinem Veloziped abstieg.
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18. April 2012
Nicht zu übersehen: Wenn man das X220-Notebook von Lenovo in seine (dafür vorgesehene) Docking-Station steckt und das Gerät einmal eine gewisse Innentemperatur erreicht, wird man ziemlich schnell den Beweis erhalten, dass Lenovo bei der Übernahme der PC-Sparte von IBM (2005) auch einige Produkt-Designer von IBM mit übernommen hat.

Lenovo Fail
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9. April 2012
Ich habe neulich bei jemandem ein Badezimmer gesehen, der diese ungewohnt originelle Armatur am Waschbecken montiert hatte. Die Sinnlosigkeit dieser technischen Kombination lässt darauf schließen, dass es wohl Kunst sein soll. Ich fand es dennoch sehr originell, wobei ich es künstlerisch schon in die Kategorie Steampunk (ja, meinetwegen auch Clockpunk) einordnen würde! Soweit ich weiß, stellt Grohe diese Armaturen leider nicht mehr her.
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8. April 2012
Ich muss offensichtlich noch eine Erklärung zu unseren Danksagungskarten vom letzten Jahr loswerden.
Einigen Personen schien der Satz “Ihr habt uns begleitet auf unseren neuen Weg.” tatsächlich Schwierigkeiten zu bereiten.
Ich habe in diesem Satz gezielt den Akkusativ (Frage nach ‘wohin?’ zielgerichtetes, dynamisches Geschehen) gewählt, da die Wahl eines Dativs (Frage nach ‘wo?’ statischer Zustand) bedeutet hätte, dass der Weg bereits abgeschlossen wäre und es nach der Feier direkt zum Notar gegangen wäre. Der Akkusativ hingegen sollte verdeutlichen, dass es ein Anfang war, der mit dem betreffenden Ereignis initiiert wurde.
Soweit jetzt klar? ;-)
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3. April 2012
Warum baut man in einen Modellhubschrauber Zahnräder aus Kunststoff ein? Wo sich diese doch so schnell abnutzen, wenn man bei blockierten Rotorblättern noch Antriebskraft auf dem Getriebe hat…? Die Frage ist recht schnell beantwortet, wenn man das passende Ersatzteil nachbestellt. Dann wird man nämlich feststellen, dass dieses kleine Plastik-Zahnrad knapp 8 Prozent des Gesamtkaufpreises des Helikopters ausmacht. Und das ist kein Zufall, da der Händler meines Vertrauens direkt nach Beschreibung der Symptome in einer korrekten Ferndiagnose auf die hohe Wahrscheinlichkeit eines defekten solchen Zahnrades verwies.
Das erinnert ein wenig an die Preise von Ersatzeilen bei Kfz-Vertragswerkstätten. Würde man sich z.B. einen Ford Ka nur aus nachbestellten Ersatzteilen von der Vertragswerkstatt zusammen bauen, käme man mit einem Bentley billiger davon. Also am besten gleich 2 Fahrzeuge kaufen und eines zum Ausschlachten verwenden. ;-)
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1. April 2012
Es kann ja sein, dass ich mich bei der Suche nicht sehr geschickt angestellt habe, aber habe endlich im Netz eine Lösung zu folgendem Postfix-Problem gefunden:
Blacklisting einzelner Empfänger-Adressen in einem Catchall-Pool
Die Sendmail-Leute sagen, nimm die virtual.db. Das ging auch unter Sendmail noch, aber in Postfix sollte ja alles… “einfacher” werden. In einschlägigen Foren findet man lediglich Trollpostings, durch die der jeweilige Thread in einer Diskussion über das Für und Wider von ‘Blacklisting vs. Whitelisting’ endet.
Kurzum: Man sucht quasi die Nadel im Heuhaufen!
Lösung:
Den Parameter smtpd_recipient_restrictions in der ‘/etc/postfix/main.cf’ um das Attribut check_recipient_access erweitern und in alter Postfix-Manier um ein Hashfile erweitern.
…
smtpd_recipient_restrictions = reject_unknown_sender_domain, reject_unknown_recipient_domain, reject_unauth_pipelining, permit_mynetworks, permit_sasl_authenticated, reject_unauth_destination, check_policy_service unix:private/policy-spf check_recipient_access hash:/etc/postfix/recipient_access
…
Syntaktischer Aufbau der ‘/etc/postfix/recipient_access’:
nobody@nowhere.tld REJECT Unknown Uzer!
Das Hashfile ist natürlich (in alter Postfix-Manier) ein Berkeley-DB-File. also im Anschluss mit postmap kompilieren. Fertig!
‘postfix reload’ bzw. ‘service postfix restart’ und antesten – tut’s!
Viel Spaß beim Filtern!
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1. April 2012
Warum auch nicht. Jetzt habe ich über ein Jahr nichts gepostet. Zwar in der Zwischenzeit mal was am Design gedreht, aber trotz diverser Ideen einfach keine Lust zum Posten gehabt. Ab jetzt kommt wieder gelegentlich etwas!
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13. Februar 2011
Man kann nie wissen…

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27. Dezember 2010

ohne Worte
link
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8. Dezember 2010
Kein Wunder, dass wir bei den Pisa-Studien so schlecht abschneiden, entdeckte ich doch eine potenzielle Ursache jenes akademischen Versagens heute unerwartet beim Frühstück. Dort stand unter den Inhaltsangaben als versteckter Hinweis: “Kann Aktivität und Aufmerksamkeit von Kindern beeinträchtigen”.
Wohl gemerkt: Unter der Ernährungs-Information, welche sich die geschädigte Zielgruppe i.d.R. ohnehin nicht durchliest! Würde es hierfür eine Extrarubrik mit dem Titel “Nebenwirkungen” geben, würde man hier natürlich mit offenen Karten spielen:
Hintergrund: Seit dem 20. Juli 2010 müssen Lebensmittel, welche gewisse Azofarbstoffe enthalten mit diesem Hinweis versehen sein. Darunter fallen u.a. das o.g. “Gelborange S” (E110) und das “Chochenillerot A” (E124). Dass die beschriebene Aufmerksamkeitsstörung bei Kindern tatsächlich durch diese Stoffe hervorgerufen wird, ist zwar nicht eindeutig nachweisbar, aber immerhin weiß man schon lange, dass sie krebserregend sind. In Ländern wie USA, Norwegen und Finnland ist die Verwendung dieser Stoffe längst verboten – hierzulande ringt die Lobbymaschinerie noch mit der Anerkennung der Studien.
Die Tatsache, dass diese ganzen Farb- und Zusatzsstoffe der Gesundheit nicht gerade zuträglich sind, ist ja schon lange kein Geheimnis der Lebensmittelindustrie mehr. Ich erinnere mich, dass man schon in den 80ern von “krebserregenden Gummibärchen” gesprochen hat! Somit führt einem ein solcher Satz wieder vor Augen, wie wenig sich in den letzten Jahrzehnten in der Branche getan hat, weil hier ganz andere Interessen im Vordergrund stehen.
Link zum Thema (allgemein): www.foodwatch.de
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