Oilcam bei BP

RovCamAuf der Internetseite von BP kann man seit einiger Zeit direkt die Versuche mit verfolgen, das Bohrloch zu stopfen. Durch eine Live-Cam kann man den Robotern bei ihrer Arbeit auf die Greifer gucken: BP WebCam

Dem aufmerksamen Betrachter wird auffallen, dass gelegentliche Übertragunsprobleme geschickt mit Endlosschleifen überbrückt werden.

Am Rande bemerkt: Was in den öffentlichen Medien oft nicht erwähnt wird ist, dass es 1979 schon einmal ein ganz ähnliches Szenario gab: Nach einem Unfall auf der mexikanischen Bohrinsel „Ixtoc I“ im Golf von Mexiko trat über einen Zeitraum von mehr als neun Monaten Öl aus. Die Schätzungen der damals ausgelaufenen Gesamtmenge liegen zwischen 400.000 und 1.400.000 Tonnen. Allerdings lag das Loch damals nur in 51 Metern Tiefe und dennoch halfen nur Entlastungsbohrungen, das Loch nach 9 Monaten endlich zu schließen.

Insofern halte ich den permanent propagierten Optimismus von BP für ziemlich unrealistisch.

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